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Wieviel Wasser gibt es auf der Erde?Die Oberfläche unseres blauen Planeten Erde ist zu zwei Dritteln mit Wasser bedeckt. Aber mehr als 97% des gesamten Wasserhaushaltes der Erde ist Salzwasser und nur 2,5% Süßwasser. Zwei Drittel des Süßwassers wiederum befindet sich als Eis an den Polen und ist daher für uns als Trinkwasser nicht zugänglich. Somit steht uns gerade einmal ein Drittel des weltweiten Süßwasservorrates als Trinkwasser zur Verfügung. Süßwasser 2,5%, davon
Salzwasser 97,5% Was ist Trinkwasser?Als Trinkwasser wird all das Wasser bezeichnet, was wir zum Trinken und Kochen, für unsere Körperpflege und Hygiene sowie zum Reinigen von Geschirr und anderen Gegenständen verwenden, die wir in Zusammenhang mit Lebensmitteln nutzen. Wasser also, welches wir ein Leben lang zu uns nehmen, ohne dass es unsrer Gesundheit schadet. Wofür verwenden wir das Trinkwasser?Laut den Vereinten Nationen beträgt der durchschnittliche Wasserverbrauch einer Person in den USA 300 Liter pro Tag, in Ägypten dagegen gerade einmal 22 Liter (Stand 2002). In Deutschland verbraucht eine Person ca. 124 Liter Wasser pro Tag. Im Einzelnen:
Der weltweite Wasserverbrauch hat sich in den vergangenen 100 Jahren verzehnfacht, dagegen nahm die Bevölkerung der Erde „nur“ um das vierfache zu. Der größte Anteil am weltweiten Süßwasserverbrauch geht zu zwei Dritteln auf die Landwirtschaft zurück. Während Europa und Nordamerika zwei Drittel ihres entnommenen Wassers für die Industrie und Haushalte und ein Drittel für die Landwirtschaft verwenden, nutzen andere Regionen der Erde, wie Asien und Lateinamerika, 80% ihres Wassers für die Landwirtschaft. Wassermangel ist eines unser größten Probleme auf der Erde. Denn der Vorrat an Süßwasser auf der Erde vergrößert sich nicht. Außerdem sind die Vorräte auf dem Erdball ungleich verteilt. So haben schon heute über eine Milliarde Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Während in Nordafrika und im Nahen Osten schon längst Wassermangel herrscht, zeigen sich auch in Europa (z.B. Spanien und Italien) erste Anzeichen von Mangel an Trinkwasser, die sich in den nächsten 15 Jahren weiter verstärken werden. |
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